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Ukraine

19. April 2022

Mahnwachen in Krefeld

für den Frieden und für eine Beendigung des Krieges in der Ukraine, in Nahost – und überall auf der Welt

Seit April 2024 findet jeden Freitag von 11 bis 13 Uhr eine Mahnwache vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum statt, gemeinsam mit dem Krefelder Friedensbündnis und vielen friedensbewegten Menschen.

19. und 26. März 2022 – Mahnwache(n) auf dem Neumarkt in Krefeld

Mahnwache am 19.03.2022 gemeinsam mit dem Friedenschor Krefeld

Jeweils von 14 bis 15 Uhr boten Mitglieder der DFG-VK Krefeld den Passanten Informationen und Gespräche an.

09.04.2022 Mahnwache auf dem Willy-Göldenbachs-Platz

DFG-VK Krefeld mit dem Friedenschor Krefeld

Die Frequenz der Passanten war zwar nicht so hoch wie bei den vorherigen Mahnwachen auf dem Neumarkt. Dennoch waren viele gute Gespräche möglich und viele unterschrieben auch den Aufruf gegen die Aufrüstung für weiter 100 Milliarden Euro.

Kategorie: Aktionen Stichworte: Ukraine

19. April 2022

Friedenskundgebung in Krefeld am 05.03.2022

Achim Schmitz bei seiner Rede auf dem Neumarkt

Auf dem Neumarkt in Krefeld

Die Waffen nieder – Nein zum Krieg
Wir sind erschüttert über den Überfall Russlands auf die Ukraine und verurteilen diesen aufs Schärfste. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Auch die jahrelange Konfrontationspolitik des Westens, insbesondere der USA und der NATO, und die antirussische Politik der ukrainischen Regierung rechtfertigen keinen Angriffskrieg. Dieser Krieg ist eine eklatante Verletzung der Menschenrechte und des Völkerrechts. Er verursacht unendliches Leid – Tote, Verletzte, Flucht, Zerstörungen der Infrastruktur und der Umwelt – und erzeugt neuen Hass.
Verhandeln statt Eskalation
Alle militärischen Aktionen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig sind ein sofortiger Waffenstillstand, die Aufnahme von Verhandlungen und der Rückzug aller Truppen. Politische Reaktionen des Westens sollten vorrangig auf schnellstmögliche Wiederaufnahme von Gesprächen und den Stopp des Krieges ausgerichtet sein. Maßnahmen, die den Konflikt weiter eskalieren und weiteren Hass produzieren, sind zu vermeiden.
• Wir lehnen Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Sie verlängern nur den Krieg. Jegliche
militärische Eskalation erhöht die Gefahr eines großen Krieges.
• Wirtschaftssanktionen, wie sie von den westlichen Staaten beschlossen wurden, treffen
vorwiegend die Bevölkerung Russlands, aber kaum seine politischen und militärischen Führer.
Sie treffen aber auch die Bevölkerung in den westlichen Staaten, insbesondere die ärmsten Teile.
Für einen kurzfristigen Stopp der Kriegshandlungen haben die Sanktionen keine Wirkung.
• Riesige Aufrüstungsprogramme, wie sie jetzt von der Ampel-Regierung angestrebt werden,
tragen zum Stopp des Krieges überhaupt nichts bei. Sie verschärfen stattdessen die
Konfrontation, führen zu öffentlicher Armut und damit zu Kürzungen im Bildungs- und
Sozialbereich und im Klimaschutz. Auch wenn die mit der Aufrüstung produzierten Waffen
niemals eingesetzt werden sollten, töten sie – und zwar durch die Klimaschädigung bei ihrer
Produktion und die Kosten, die als Mittel für den Klimaschutz fehlen werden.
Für eine politische Lösung
Dieser Krieg muss sofort durch Verhandlungen beendet werden. Es gibt auch bei dem
Russland/Ukraine-Konflikt nur eine politische Lösung auf Basis der Prinzipien der ungeteilten,
gemeinsamen Sicherheit. Wir brauchen eine Wiederbelebung der OSZE.
Wir begrüßen den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten, über eine Neutralität seines Landes zu
verhandeln.
Solidarität für alle BetroffenenKrieg und Militär lösen keines der wichtigen Probleme der Menschheit, wie Hunger, Flucht,
Klimakatastrophe und soziale Ungleichheit.
• Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, den vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten,
den Soldaten aus Russland und der Ukraine, die sich weigern, an Kriegshandlungen
teilzunehmen, den Menschen, die sich unbewaffnet den russischen Panzern entgegenstellen.
• Wir fordern Bundes- und Landesregierungen auf, alles für eine unbürokratische Aufnahme von
Geflüchteten zu tun.
• Insbesondere fordern wir, die Aufnahme von desertierten Soldaten aus den Armeen Russlands
und der Ukraine zu ermöglichen.

Rede von Dr. Achim Schmitz

Kategorie: Aktionen Stichworte: Ukraine

19. April 2022

Friedenskundgebung in Düsseldorf am 25.02.2022

Joachim Schramm bei seiner Rede am 25.02.2022

Die Forderungen:

Angriffe auf die Ukraine sofort beenden!
Verhandeln statt schießen!
Entspannungspolitik jetzt! Frieden in Europa!

Kategorie: Aktionen Stichworte: Ukraine

15. April 2022

Friedensgedanken

Befinden wir uns schon in einem Vorkrieg? Gedanken dazu…

Zu dem Buch „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ von Ole Nymoen gab es am 10.04.2025 eine Online-Veranstaltung. Interessiert? Hier ist der Link dorthin.

Ende Oktober 2024 wurde in Frankfurt der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Die Preisträgerin, Anne Applebaum, eine amerikanisch-polnische Historikerin und Journalistin, hielt eine weit verbreitete, agressive Rede, in der sie den Pazifismus für aktuelle und vergangene Kriege verantwortlich machte und wurde dafür vom Publikum mit großem Beifall bedacht: „Wer ‚Pazifismus‘ fordert und nicht nur Gebiete an Russland abtreten will, sondern auch Menschen, Prinzipien und Ideale, der hat rein gar nichts aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt“, so Applebaum. – Die Angriffe gegen den Pazifismus, die wir schon kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine erlebt haben, feierte eine Neuauflage.
Unser Mitglied Robert Hülsbusch, ehemaliger Bundesprecher der 2000er Jahre und langjähriger Sprecher der Friedensinitiative Nottuln hat dazu einige persönliche Bemerkungen niedergeschrieben. Ihr findet sie hier verlinkt. Unsere Anmerkung: Jeder Krieg und jede Krise hat ihre eigenen Hetzer und Propagandisten. Ihr erinnert euch wahrscheinlich noch an die Rede von Heiner Geißler im Bundestag 1983: „Der Pazifismus hat Auschwitz erst möglich gemacht.“ Siehe dazu:
https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/geissler-der-pazifismus-und-auschwitz-kritik-von-hildegard-hamm-bruecher-100.html

In den heutigen bellizistischen Zeiten sind Friedensfreunde nicht selten Anfeindungen ausgesetzt – auch aus der Politik wie in der Bürgerbeschimpfung des Bundeskanzlers im August 2023.

Manchmal muss man verhandeln.... Interview mit Peter Brandt in der Sz vom 28.04.2023

Krieg ist die falsche Reaktion auf Krieg – Artikel aus der SZ vom Januar 2023

„Der Krefelder Appell„ – Auszug aus dem Jahrbuch 2006 des KRefelder Heimatvereins

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Noch mehr Waffen schaffen keinen Frieden!
–Brief der Aktion Ohne Rüstung leben gegen erhöhte Rüstungsausgaben

Kategorie: Rüstung Stichworte: Brief an Fraktionen, Ukraine

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